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Die Löwen in der Serengeti

Neues aus dem Camp   /   01-02-2010   /  A+ | a-
Wie schon in der ersten „Löwengeschichte“ sind wir auch diesmal auf einem nicht eingezäunten Campingplatz mit Löwenbesuch. Diesmal ist es der Ngiri Campsite in der Serengeti, 5 kleine Puplic Campsites reihen sich in der Serengeti aneinander und alle sind nicht eingezäunt, haben aber Toiletten und Duschen und eine überdachte Kochstelle.
Die Duschen sind mittlerweile  sogar im Campsite, vorher musste man etwa 200 Meter durch den Busch laufen bis zu den Duschgebäuden um dann fest zustellen dass kein Wasser da ist, falls Wasser da war konnte man davon ausgehen, bei etwas Wind, paniert wie ein Schnitzel ins Camp zurück zu kommen, also nicht sehr sinnvoll. Zudem man Gäste nur am ersten Tag zu Fuß zur Dusche schicken konnte, denn nach der ersten Nacht machte keiner mehr auch nur einen Schritt vom Lager weg. Wie gesagt haben wir auch in Ngiri abends und nachts regelmäßig Löwenbesuch.
Diesmal waren wir mit 4 Gästen unterwegs und Hannes, ein Alleinreisender Afrika erfahrener ( aber nur in Namibia in voll- Hochleitstungs-Strom umzäunten Campinplätzen ) war von Anfang an ein wenig unsicher ob er dieses doch sehr gewagte Abenteuer heil überstehen würde. Die Mädels dagegen kein bisschen bange oder zumindest zeigten sie es nicht.
Der Abend kam; das Abendessen vom Lagerfeuer zubereitet von Toni war wie immer lecker und schon verspeist, als wir uns um unser schönes Lagerfeuer versammelten. Ja natürlich werden da auch Fragen zu vergangenen Safaris gestellt und zu außergewöhnlichen Erlebnissen und da sind natürlich Tiergeschichten am Besten.
Wir waren gerade beim Thema „Löwen“ angelangt, als ich sie das erste Mal hörte, wie gesagt kein Problem solange, man sie hört kann man gut einschätzen wo sie sind und ob sie näher kommen. Als ich dann längere Zeit nichts mehr hörte, habe ich so ganz unauffällig das Auto neben dem Feuer in Position gebracht und die Türen geöffnet; nur so für den Fall....
Alle saßen ganz entspannt am Feuer auf unseren gemütlichen Safariklappstühlen als plötzlich genau unter unserem Duschsack, etwa 30 Meter entfernt, mehrere Augenpaare in Besorgnis  erregender Höhe und Abstand ( Löwen!! ) aus der Dunkelheit funkelten, ein sehr ins Mark gehender Brüller unterstrich noch die Präsenz der Löwen, eben genannte Safariklappstühle klappten beim abruptem Aufspringen der Gäste hinter ihnen zusammen und erschwerten so den Fluchtweg.... WOHIN.... na zum Auto, das musste ich nicht mehr lange erklären, alle waren schon im Auto jeder da wo er hingehört bis auf Hannes, der saß auf meinem Sitz, und hatte zur eigenen Sicherheit schon mal das Knöpfchen gedrückt, heißt Tür verriegelt. Als ich dann versuchte ins offene Fenster zu steigen um auf das Autodach zu kommen hat er kurzerhand auch noch das Fenster hochgedreht. So also – alle drinn – ich draußen bei den Löwen.... die Mädels haben die Situation sofort erkannt und mir die hintere Türe geöffnet, so dass wir zu 5 hinten saßen während Hannes alleine die Vorderreihe in Beschlag nahm...
Ich bin dann über die Sitze nach vorne habe das Auto gestartet und die Scheinwerfer angemacht, das war genug um die Löwen zu verjagen, sie zogen davon.
Nach einiger Zeit sind dann alle, muss ich erwähnen dass Hannes der letzte war, wieder aus dem Auto raus und ans Lagerfeuer zurück.
Nur kurze Zeit später hörten wir von dem benachbarten  Camp Geschrei, startende Autos, Scheinwerfer an und sogar Gehupe.... aha die Löwen sind als dort.
 Mit großen Erfolg haben unsere Nachbarn die Situation gemeistert und die Löwen waren 
WIEDER bei UNS..!
Diesmal, nach meiner Standpauke wegen meinem Fahrersitz und dessen Besitz, und dass alle zu Fuß aus der Serengeti heimlaufen können wenn ich als einziger Fahrer und Weg Kundiger gefressen werde, diesmal also saßen ALLE hinten, auch ich, ich hatte ja nicht geglaubt dass es fruchtet wenn ich schimpfe, das war nun doch zum brüllen komisch und wir übertönten sogar noch die Löwen. Der Abend verlief noch ruhig und die Autotüren standen offen bis auch der letzte in seinem Schlafsack gerollt eingeschlummert war, von Löwen und anderen „Brüllern“ träumend

Februar 2010
Gerdi

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